© S.F.T. 1926 e.V. (created by Frank Bödecker)

Zugegeben-ein etwas verspäteter Bericht über unsere „Schnitzeljagd“ an Christi Himmelfahrt, aber ich möchte euch dieses schöne Event nicht vorenthalten. Vielleicht finden sich ja Nachahmer für ähnlich gesellige Aktionen.

An Christi Himmelfahrt traf sich eine kleine Abordnung aus der Trainingsgruppe der WA Schützen  zu einer mal anderen Zieljagd. Abseits von Pfeil und Bogen, Körperspannung und Ringzahlen rauchten an diesem Nachmittag die Köpfe und qualmten die Socken: eine Zielejagd quer durch Tönisvorst per Pedes stand auf dem Programm.

In zwei Gruppen starteten wir in gegenläufigen Routen- schließlich sollten wir uns unterwegs möglichst nicht begegnen - auf eine etwas längere Wanderung durch die Stadt.

Schon der Start erforderte unser Gehirn, ging es bei der ersten Frage darum, das Morsealphabet zu durchforsten um den ersten Anlaufpunkt zu erhalten. Während hier „Tante Google“ noch aushelfen konnte, wurden wir auf unserer Tour eines Besseren belehrt: auch KI weiß nicht alles!, führte uns sogar das ein oder andere Mal in die Irre, also war Denken und Knobeln angesagt- die intelligenten Fragestellungen in Rätsel- oder Reimform haben so manches Hirn rauchen lassen!

Wir lernten die Martinsstatue kennen und fanden seinen „Helfer“: den Schutzpatron der Stadt, durchschritten das weiße Tor zu des Säufers Paradies (Brauhof) erkundeten die „Seulen“ von St. Tönis mit ihrem geballten Wissen,(Seulenhof), suchten eine Hausfront per Fotoperspektive und fanden den nächsten Hinweis bei der Zeit (Fahrplan). Wir lernten das Gasthaus zur Linde kennen, in dem unser Verein gegründet wurde und fanden – nach längerem Suchen- „im Schatten“ (Fußmatte) den nächsten Hinweis, am „großen Apfel“ in der Fußgängerzone erfuhren wir etwas über die Befestigungsanlagen und Stadttore von St. Tönis.

Die Aufgabe des gesamten Nachmittags: bei allen Zielen – à la Geocaching - erarbeiteten wir eine Buchstabenfolge für ein Passwort, dies musste zum Schluß wiederum mit Hilfe des Alphabetes in Zahlen umgewandelt werden- schließlich gab es da ja noch diese geheimnisvolle Luftaufnahme mit Koordinatensystem aus Randzahlen, aus der wir uns zunächst keinen Reim machen konnten...

Richtig kombiniert und mit mitgebrachtem Checker Linien gezogen im Gittersystem führte uns die Luftaufnahme  zum letzten Ziel: die Wirichshalle. Zu sehen allerdings nur noch auf der alten Luftaufnahme -heute ist an dieser Stelle der Parkplatz des REWE Marktes- wurde dort bei einem Preisschießen im Jahr 1926 die Idee zur Gründung unseres Vereins geboren und später im Gasthaus zur Linde schriftlich besiegelt.

Zurück im Verein war Teamarbeit aller angesagt: einzelne Foto-Puzzleschnipsel, die in den Cachings versteckt waren und gesammelt wurden, mussten zu einem Gesamtfoto zusammengefügt werden, die Rückseite offenbarte eine Schatzkarte  mit dem Hinweis, wo wir suchen sollten.  Bogenschützen suchen mit Metalldetektor oder etwa nicht...?

Ausklang des Nachmittages war ein anschließendes Grillen und Gespräche in netter Runde.

Es hat uns viel Spass gemacht und gelernt haben wir auch einiges über unseren Verein und die Stadt.

Ein ganz herzlicher Dank gilt dem Orgateam: Bastian, Manfred und Jaqueline

Ihr habt reichlich recherchiert, alles super vorbereitet und uns einen tollen Nachmittag beschert!

Danke für die tolle Aktion!

Sabine

   

 

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